Erste Studie zur Erhebung der regionalwirtschaftlichen Effekte des Tourismus im Nationalpark Schwarzwald

Eine erste Erhebung regionalwirtschaftlicher Effekte durch den Tourismus im Nationalpark Schwarzwald wurde im Zeitraum Juni 2014 bis Mai 2015 von Professor Dr. Hubert Job (Universität Würzburg) durchgeführt. Die Daten wurden mittels einer deutschlandweit standardisierten, von Prof. Job entwickelten Methodik erhoben, so dass für alle deutschen Nationalparks nun – mit Ausnahme des jüngsten Nationalparks Hunsrück-Hochwald – vergleichbare Ergebnisse vorliegen.


Im Rahmen der Erststudie im Nationalpark Schwarzwald fanden innerhalb des Erhebungszeitraums insgesamt 22 Besucherzählungen und -befragungen statt. Durch diese Erhebungen konnten nun wichtige Ergebnisse zur Frequentierung des Parks, der Struktur der Besucher, ihrer Motivation und der ausgelösten regionalen Wertschöpfung erzielt werden. Diese Resultate geben für die Erarbeitung z.B. der Tourismus-, Verkehrs- und Wegekonzeption des Nationalparks wichtige Hinweise. Ebenso können die Ergebnisse sowohl bei der weiteren Entwicklung der Umweltbildungs- und Erlebnisangebote als auch für die touristische Zusammenarbeit der neu gegründeten Nationalparkregion dienlich sein.

Für das derzeit in der Entwicklung befindliche, sozioökonomische Monitoring der Nationalparkverwaltung liefert die Studie wichtige Referenzdaten und die Basis für eine dauerhafte Beobachtung der Entwicklung solcher Effekte durch den Nationalpark.

Laden Sie hier die Studie herunter.

Ergebnisse dieser Studie finden sich ebenso in der Gesamtdarstellung der Ergebnisse aller Nationalparke veröffentlicht in der Skriptenreihe des Bundesamts für Naturschutz, abrufbar hier.

Für Fragen und Rückmeldungen zu dieser Studie melden Sie sich gerne bei Dr. Dominik Rüede (Dominik.Ruede[at]nlp.bwl.de).