Ganz aus Holz: Neues Nationalparkzentrum entsteht bis 2019

Entwurfsansicht des neuen Besucherzentrums. Visualisierung: Sturm + Wartzeck GmbH
Entwurfsansicht des neuen Besucherzentrums.

Die langen, übereinanderlaufenden Gänge erinnern an liegende Baumstämme, die hölzernen Außenwände sowieso - der Siegerentwurf im Architekten-Wettbewerb zum neuen Besucherzentrum "passt somit sehr gut zu unserem Motto: Eine Spur wilder" sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund. Mitte Februar hatte das Preisgericht hat aus den letzten 22 von ursprünglich 160 Vorschlägen für das Infozentrum, das bis 2019 am Ruhestein entstehen soll, einen Gewinner gekürt.
Nach intensiven Beratungen hatte sich die Jury einstimmig für den Entwurf des interdisziplinären Planerteams Sturm + Wartzeck GmbH, Dipperz (Architektur), schlaich bergermann und Partner - sbp gmbh, Stuttgart (Tragwerksplanung), EWT Ingenieure GmbH, Grebenhain (Technische Gebäudeausrüstung) und landschaftsarchitektur gmbh, Bonn Landschaftsarchitektur), ausgesprochen.
Gewürdigt wurde insbesondere der innovative Ansatz, der unter anderem ein hocheffizientes Tragwerk mit nachhaltiger Gebäudetechnik verbindet. Von besonderer Bedeutung ist die durchgängige und materialgerechte Verwendung des Baustoffes Holz. „Der Siegerentwurf passt hervorragend zum Nationalpark Schwarzwald. Das Zentrum wird die zentrale Anlaufstelle für Nationalpark-Besucherinnen und -Besucher aus Nah und Fern – zur Information, zum Austausch und zum Erleben“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde.
Neben Informationen für den Aufenthalt im Nationalpark ist im neuen Nationalparkzentrum, für das 18,5 Millionen Euro eingeplant sind, auch eine große Ausstellung vorgesehen, die an das Thema Wildnis heranführen wird. Die Gäste dürfen sich außerdem auf eine kleine Gastronomie und einen Shop freuen. 2016 soll der Bau beginnen.