Wegekonzept

Ziel des Wegekonzepts ist eine Verbesserung des bestehenden Wegenetzes. Es soll sowohl den Schutz der Natur als auch das Erleben des Nationalparks für die unterschiedlichen Nutzergruppen gewährleisten. Am 3. April 2017 hat der Nationalparkrat das Wegekonzept angenommen. Die Erarbeitung des Konzepts erfolgte unter starker Einbeziehung der Öffentlichkeit. 

Im Rahmen des Wegekonzepts wurde damit ein mehr als 400 Kilometer langes öffentlich zugängliches Wander-, Rad- und Reitwegenetz ausgewiesen. Im gleichen Zuge wurden innerhalb des gesamten Nationalparks ein allgemeines Wegegebot und saisonale Sperrungen einzelner Wegeabschnitte zum Schutz von Wildtieren festgelegt. Beachten Sie hierzu auch die Regeln des Nationalparks. 

Als nächstes wird nun die Nationalparkverwaltung die Umsetzung des Konzeptes in die Wege leiten. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen, da neue Wege ausgeschildert und nicht ausgewiesene Wege geschlossen werden müssen. Am Ende der schrittweisen Umsetzung werden schließlich 80 Kilometer mehr Wege zum Wandern, Radfahren und Reiten ausgewiesen sein als vor der Gründung des Nationalparks. Insbesondere die vielen aus der ehemaligen forstlichen Nutzung stammenden und meist nicht auf ein besonderes Wandererlebnis ausgerichteten Waldwirtschaftswege werden schrittweise geschlossen oder zurückgebaut, da diese in einem Großschutzgebiet keine Verwendung mehr aufweisen. Gemäß dem Motto „Qualität statt Quantität“ können auf dieser Grundlage die nun ausgewiesenen Wanderwege im Laufe der nächsten Jahre so gestaltet werden, dass die entstehende Wildnis des Nationalparks erlebnisreich erwandert werden kann. 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Karte der ausgewiesenen Wege
Pressemitteilung über den Ratsbeschluss zum Wegekonzept

Ergänzende Informationen zur Pressemitteilung
Tabelle zur Länge des Wegenetzes
Wegekonzept – Systematik und Grundsätze
Wegekonzept Beschlussfassung - Änderung des Grobkonzeptes
Konkrete Vorschläge
Website des Online-Dialogs