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Doppelter Fokus: wilde Tiere und Besucherströme

Ein Nationalparkmitarbeiter montiert eine Zählschranke. © Dominik Rüede (Nationalpark Schwarzwald)
17.11.2017

Den Nordteil des Nationalparks und die Welt der Forschung haben am Freitag. 17. November, Besucherinnen und Besucher an der Seite von Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl erkundet. Im Rahmen der Reihe „Mit der Nationalparkleitung unterwegs“ standen diesmal zwei spannende Themen im Fokus: Gästezahlen und Wildtierbilder.

Dominik Rüede, der das Besuchermonitoring im Nationalpark betreut, verriet beispielsweise, dass pro Jahr 450 000 bis 600 000 Gäste das Schutzgebiet besuchen – und wie sich diese Zahl mithilfe von großen Zählungen im ganzen Gebiet und vielen kleinen Zählschranken errechnen lässt. Auch dass die Zahlen natürlich nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis wichtig sind, erfuhren die Führungsgäste. „Wir brauchen sie als Grundlage für das Wegekonzept, aber auch für die Zusammenarbeit mit der Region.“ Der Sozialwissenschaftler erzählte auch von spannenden Forschungsfragen für die Zukunft und erklärte, warum eine Gästezahl genau genommen gar nicht so heißen dürfte. „Schließlich können wir nur erfassen, wie oft zum Beispiel ein Mensch am Plättig vorbei kommt – aber nicht, ob darunter mehrmals dieselbe Person ist.“

Thomas Waldenspuhl betonte, dass es eine schöne Besonderheit des Nationalparks Schwarzwald sei, „dass hier sozialwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Fragen gleichermaßen ihren Platz haben und wir sowohl Verbindendes als auch Trennendes zwischen beiden Forschungsfeldern und zwischen Natur und Mensch untersuchen können“.

So kommt auch in der naturwissenschaftlichen Forschung natürlich einiges an Technik zum Einsatz – zum Beispiel spezielle Fotofallen, die Einblicke in das Leben der Tiere im Nationalpark bieten können. „Pro Jahr werden mit solchen Fotofallen zwischen 20 000 und 25 000 Wildtierbilder aufgenommen“, berichtete Raffael Kratzer, der für das Wildtiermonitoring im Schutzgebiet zuständig ist. Diese Bilder geben den Forscherinnen und Forschern unter anderem wichtige Hinweise auf Artenvorkommen, Lebensräume und saisonale Wanderbewegungen. „Ergänzend dazu werten wir noch viele andere Daten wie Spuren und Kot aus“, erklärte Raffael Kratzer. Genug spannender Gesprächsstoff also für die fast dreistündige Führung vom Plättig über den Herrenwieser Sattel bis zum Naturfreundehaus und zurück.

Hintergrund

Im Rahmen der Reihe „Mit der Nationalparkleitung unterwegs“ haben Besucherinnen und Besucher mehrmals im Jahr Gelegenheit, jeweils einen der beiden Nationalparkleiter auf einer Wanderung zu begleiten, Fragen loszuwerden, aktuelle Themen zu diskutieren und Neuigkeiten aus dem Nationalpark zu erfahren.








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