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Mehr als 100 Vorschläge zum Verkehrskonzept

Susann Schäfer sichtet die Beiträge zum Verkehrskonzept. © Regina Drobnik (Nationalpark Schwarzwald)
17.07.2017

Gegen Lärm, für ein Nationalparkticket - mehr als 1000 Seitenbesuche bei der Onlinebeteiligung zeigen, wie sehr das Thema Verkehrskonzept die Menschen in der Region beschäftigt.

Das Verkehrskonzept bewegt die Region: Mehr als 1000 Seitenbesuche und 117 konkrete Anmerkungen sind das Ergebnis der Onlinebeteiligung zu diesem Thema. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die so an diesem wichtigen Projekt für die ganze Nationalparkregion mitgewirkt haben – sie tragen dazu bei, die Pläne weiter zu verfeinern und zu verbessern“, sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund.

Das Verkehrskonzept ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, der Nationalparkregion und der Nationalparkverwaltung. Ziel ist es, nachhaltige und innovative Lösungen für den Verkehr zum und rund um den Nationalpark zu schaffen. „Sehr wichtig ist uns auch die Digitalisierung. Die Menschen sollen ihre Anfahrt zum Nationalpark möglichst unkompliziert und möglichst ohne eigenes Auto organisieren können“, betont Wolfgang Schlund.

Susann Schäfer, die den Nationalparkplan, zu dem auch das Verkehrskonzept gehört, für den Nationalpark koordiniert, freut sich besonders über die Qualität der Beiträge auf der Onlineplattform. „Man spürt einfach, dass sich die Menschen von diesem Thema persönlich sehr betroffen fühlen, sich wirklich damit beschäftigt haben und ihre Ideen einbringen möchten. Wir sind begeistert von den vielen guten Anregungen, die über diesen Weg nun noch in das Konzept einfließen können.“ So war beispielsweise unter den Beiträgen ein dreiseitiger Vorschlag, wie der Verkehr im Nationalpark zum Alleinstellungsmerkmal werden könnte.

Die meisten Beiträge beschäftigen sich mit dem öffentlichen Nahverkehr. „Viele wünschen sich ein abgestimmtes, ganzheitliches Konzept, mit direkten Verbindungen und kurzen Umsteigezeiten“, sagt Regina Drobnik, die die Onlinebeteiligung koordiniert. Auch der Straßenlärm rund um den Nationalpark ist Thema in vielen Eingaben. „Hier werden immer wieder konsequente Kontrollen oder Verkehrsberuhigung an Sonn- und Feiertagen als Lösungen genannt“, berichtet Regina Drobnik. Breite Zustimmung gab es für den Vorschlag, unterschiedliche Parkzonen mit unterschiedlichen Preisen zu schaffen und den Verkehr so zu steuern. Voraussetzung, so der Tenor der meisten Kommentare, müsse hier aber ein attraktives Angebot im öffentlichen Nahverkehr sowie ein gebietsübergreifendes Nationalparkticket sein.

Alle Anregungen werden nun dem vom Verkehrsministerium beauftragten Planungsbüro PTV in Karlsruhe übergeben, eine Arbeitsgruppe wird die Beiträge der Onlinebeteiligung dann auswerten. Im Herbst 2017 könnte der Nationalparkrat über die Ergebnisse diskutieren und im Frühjahr 2018 das fertige Konzept beschließen. „Natürlich werden wir auch auf unser Homepage wieder ausführlich darüber informieren, welche Anmerkungen von der Onlineplattform eingeflossen sind“, verspricht Susann Schäfer.

Hintergrund

Das Verkehrskonzept ist ein Modul des Nationalparkplans. Dieses Betriebshandbuch des Nationalparks wird bis 2018 erarbeitet und umfasst alle grundlegenden Ziele, Aufgaben und Themen für den Nationalpark. Das Verkehrskonzept ist nach der Zonierung und dem Wegekonzept bereits das dritte Modul, an dem sich die Bürgerinnen und Bürger online beteiligen konnten. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Nationalpark-Homepage unter www.schwarzwald-nationalpark.de/mitmachen/beteiligung.








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