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Pilz des Monats September: Die Elastische Lorchel

Elastische Lorchel
Grubenlorchel
17.07.2017

In unserer Kategorie "Der Pilz des Monats" stellt Ihnen Mykologe Flavius Popa jeden Monat einen interessanten Pilz vor, dessen Lebensraum der Nationalpark Schwarzwald darstellt.

Die Lorcheln, zu der auch die Elastische Lorchel (Helvella elastica Bull.) zählt, sind enge Verwandte der Morcheln und Giftlorcheln. Bei den Lorcheln ist die Schicht in der die Sporen gebildet (Fruchtschicht, Hymenium) werden jedoch nicht wabenartig ausgebildet wie bei den Morcheln, oder gehirnartig wie bei der Giftlorchel, sondern besitzt eine sattel- oder becherartige Form.

Die Lorcheln sind Streuabbauer und kommen weltweit mit ca. 40 Arten vor. Typischerweise werden die Fruchtkörper der Lorcheln in Laub- und Nadelwäldern im Herbst gebildet. Die Arten sind giftig, da sie wie die Giftlorcheln, das Gift Gyromitrin enthalten.

In einer koreanische Studie konnte nachgewiesen werden, dass unter anderem Extrakte der elastischen Lorchel eine Fibrinolyse auslösen können, also die Auflösung von Blutgerinnseln. Laut einer weiteren Studie, in der die Nahverwandte Grubenlorchel in Indien untersucht wurde, konnten außerdem Substanzen die als Antioxidantien wirken nachgewiesen werden. Bei beiden Studien ist jedoch zu hinterfragen, ob es sich um die gleichen Arten wie in Europa handelt oder um nahverwandte Arten aus Asien.

Die Unterscheidungsmerkmale der elastischen Lorchel zu anderen Lorchelarten, wie z.B. der Grubenlorchel, die auch im Nationalpark vorkommt (Bild 2) sind neben mikroskopischen Unterschieden wie den Sporen, die Farben, sowie die Form des Stiels und der Fruchtschicht.








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