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Viel Lob für Beteiligung am Wegekonzept

Nationalparkmitarbeiterin Susann Schäfer im Gespräch mit Heiko Mittelstädt von der Deutschen Initiative Mountain Bike
26.07.2017

Staatsrätin Gisela Erler besucht Abschlussveranstaltung in Seebach / praktische Umsetzung startet jetzt

 

Sie alle haben am großen Wegeplan für den Nationalpark Schwarzwald mitgewirkt: Bei einer Abschlussveranstaltung für das Wegekonzept am Mittwochnachmittag in Seebad konnten die Bürgerinnen und Bürger aus der Region sich das Ergebnis anschauen. Zusammen mit Staatsrätin Gisela Erler stellte die Nationalparkverwaltung das Konzept vor, an dem fast zwei Jahre intensiv gearbeitet wurde. Beteiligt waren in vielen Runden Interessensverbände, Vereine und Gemeinden – und über eine Onlineplattform auch viele Ortskundige aus der Region. „Es ist toll, wie viele Menschen sich mit ihrem Wissen und ihren Ideen in diesen Prozess eingebracht haben“, lobte Staatsrätin Erler die aufwändige Beteiligung.

„Die enge Zusammenarbeit mit der Region beim Nationalparkplan – auf den offiziellen Ebenen, aber besonders auch über die Menschen vor Ort – liegt uns sehr am Herzen“, betonte Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl. „Wir sind dankbar über die vielen Anregungen und die konstruktive Kritik. Das Wegekonzept hat davon unglaublich profitiert.“ Fast 1000 konkrete Anmerkungen sind über Gemeindesrats- und Kreistagssitzungen, Bürgerworkshops, Führungen und eine vierwöchige Onlinebeteiligung in die Arbeit eingeflossen, mehr als 500 Menschen hatten sich am Prozess beteiligt. Im April gab der Nationalparkrat grünes Licht für das Konzept.

Bei der Veranstaltung am Mittwoch ging es nun vor allem darum, den Beteiligten zu danken und mit vielen praktischen Beispielen zu zeigen, wie der Wegeplan entstanden ist. An Thementischen wurde intensiv diskutiert, bei anschließenden Führungen wurde die Theorie auch praktisch erfahrbar. „Das Wegekonzept ist die Grundlage, auf der viele der anderen Module des Nationalparkplans aufbauen“, betonte Sönke Birk, Wegeexperte im Nationalpark, die Bedeutung dieses Konzepts. „Viele Aspekte waren trotz aller Vorbereitungen auch neu für uns“, berichtete er aus dem bisher aufwändigsten Beteiligungsprozess. Natürlich sei es nicht überall möglich gewesen, alle Meinungen und Wünsche unter einen Hut zu bringen. „Zumal der Nationalpark ja auch die Interessen der Tiere und Pflanzen vertritt“, so Birk. „Aber wir konnten überall gute Kompromisse finden.“

Nun geht es an die praktische Umsetzung – von Schildern über touristische Karten bis zu Infotafeln. „Das wird uns sicher noch einige Jahre beschäftigen“, sagte Thomas Waldenspuhl. Parallel dazu hat schon die Beteiligung am nächsten großen Puzzlestück des Nationalparkplans begonnen. „Es gab bereits erste Infoveranstaltungen zum Verkehrskonzept, die große Onlinebeteiligung zu diesem ebenfalls sehr spannenden Thema wird im September starten“, informiert Susann Schäfer, bei der alle Fäden zum Nationalparkplan zusammenlaufen.

Alle Anmerkungen zum Wegekonzept – mit Erläuterungen der Verwaltung - sowie weiterführende Informationen und Kartenmaterial finden Sie hier.








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