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Wintereinbruch im Nationalpark: Loipen gespurt, Wege gesperrt, feste Ruhezeiten für Tiere

Langläufer im Nationalpark Schwarzwald
30.11.2017

Aufgrund der starken Schneefälle ist im Moment noch von einem Ausflug in den Wald abzuraten / aktuelle Infos übers Loipenportal

Der Nationalpark Schwarzwald liegt bereits unter einer dicken Schneedecke verborgen, die Mitarbeiter haben auch die ersten Loipen bereits präpariert. „Aufgrund der starken Schneefälle müssen wir im Moment allerdings von einem Ausflug in den Wald dringend abraten – es ist im Moment schlicht zu gefährlich. Viele Bäume – auch im Nahbereich von Wegen und Loipen – drohen unter der Schneelast zu brechen“, warnt Bernd Schindler, der das Loipenteam im Nationalpark koordiniert. Alle aktuellen Informationen gibt es wieder täglich über das Loipenportal im Internet: www.loipenportal.de/nordschwarzwald.

Während Wintersportfans sich auf den Saisonbeginn im Schwarzwald freuen, beginnt für die Tiere im Nationalpark die härteste Jahreszeit. „Viele kämpfen bei Eis und Schnee ums nackte Überleben“, sagt Urs Reif, Leitender Ranger im Nationalpark. „Da es wenig Nahrung gibt, müssen die Tiere zu einem großen Teil von ihren Fettreserven zehren.“ Dabei kann jede Störung für Rothirsche und Rehe, Auerhühner, Hasen oder Marder gefährlich werden. „Sie brauchen geschützte Ruhezonen, um Energie zu sparen“, erklärt Ranger Reif.

Vor allem Menschen auf Schneeschuhen oder Langlaufskiern richten, meist ohne es zu merken, erheblichen Schaden an, wenn sie abseits der Wege querfeldein laufen und so in Wildruhezonen eindringen. Durch Stress oder gar Flucht verbrauchen die Tiere Kraftreserven, die sie zum Überleben brauchen. Das Nationalparkteam bittet daher alle Besucherinnen und Besucher in den kommenden Monaten, unbedingt auf markierten Wegen, Loipen und Schneeschuhtrails zu bleiben, selbst wenn schon Spuren vom Weg abführen sollten. Hunde sind wie immer unbedingt an der Leine führen.








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